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01.01.2007

Gedanken von Pastor Friedemann zur Jahreslosung 2007

Die Jahreslosung 2007 lautet:

Gott spricht:
Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr´s denn nicht? (Jesaja 43,19)

(Gedanken von Pastor Friedemann Heinrich während der ökumenischen Jahresschluss-Andacht Silvester 2006)

Diese Worte des Propheten Jesaja machen mir neu bewußt:
Wir haben einen lebendigen Gott!

Es ist der Alte Gott, der Ewige. Er ist der Schöpfer, der diese Welt so wunderbar gemacht hat. Er ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Er verändert sich nicht!

Doch er ist lebendig, ist noch immer schöpferisch,
er handelt in der Geschichte der Völker und im Leben des einzelnen Menschen.
Gott geht es nicht um neu oder alt, aber es geht ihm um Heil statt Unheil, um Gutes statt Bösem, um ewiges Leben statt Tod.

Jesaja sprach diese Worte ursprünglich in eine Situation unheilvoller Hoffnungslosigkeit hinein, als man sich mit dem Schlechten abgefunden hatte, als es nicht mehr nach wirklichem Leben aussah.
In eine solche Situation hinein sagt Gott (auch uns):
„Ich will etwas Neues schaffen, wachsen lassen – schaut auf, habt Mut, habt Vertrauen!“

Habt Vertrauen, denn
der lebendige Gott lässt neues wachsen!

Oft beginnt etwas Neues klein, im Verborgenen. Ehe ein neues Kind geboren wird, wächst es 9 Monate im Verborgenen heran (aber Mutter spürt es!). Wenn man Grassamen aussät, sieht man nach einigen Tagen noch nichts von den Halmen – aber schaut man ganz flach drüber, erkennt man schon den grünen Flor.


Viele von uns haben den Eindruck, dass Gott auch bei uns etwas Neues vorbereitet, in unseren Gemeinden, in unserem Land:

Da gibt es wieder mehr Menschen, die nach Gott fragen, das Heil suchen, zum Glauben an Jesus Christus finden,  Vergebung empfangen, heil werden, selber zu Bekennern für Jesus Christus werden.

Sind das die Anzeichen (der „grüne Flor“) für das Neue, das Gott wachsen läßt?

Eine Bewegung, stärker, als wir sie uns momentan vorstellen können?


Mit dieser Jahreslosung für 2007 werden wir ermutigt, Gott Neues zuzutrauen. Wir werden ermutigt genau hinzuschauen, wo Gott neues beginnt, und uns mit hineinnehmen zu lassen in diesen Dienst!

Und wir wollen beten dafür!

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(Johannes 14, 1)
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