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Augenblick mal...
Gedanken, Meditationen, Predigten - Archiv

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01.02.2007

… und wir sind doch alle Gewinner!

Die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland war für viele Fans, aber auch für solche, die sich sonst niemals für Fußball interessieren würden,  ein Megaevent und übertraf bei weitem die Vorstellung in Punkto Gastfreundschaft und Zusammenhalt und Begeisterung .

Der Sieg, Fußballweltmeister zu werden, ist bei solchen sportlichen Großveranstaltungen alles, worum es geht. Im Fernsehen konnten wir dabei allerdings oft auch andere Sieger sehen -  große und kleine Sieger  in den  vielen Ausscheidungsspielen. Was aber ist mit denen, die schon sehr früh ausgeschieden sind ? Alle schon längst vergessen ?

Die Fußballweltmeisterschaft und andere sportliche Weltveranstaltungen sind in mancher Hinsicht ein Abbild unserer Leistungsgesellschaft. Da zählt vorwärts zu kommen, Gewinner zu sein. Und das oft auch ohne Rücksicht auf andere. Was aber ist mit denen, die nicht mithalten können ? Tja, Pech gehabt … . Und mehr nicht ?

In der Bibel wird auch von Siegern und Gewinnern erzählt, aber ganz anders als in unserer Leistungsgesellschaft. Da schreibt ein Christ, der Johannes heißt: „ Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ Dieser Sieg gilt jedem Menschen ! Nicht ich muß zu allererst etwas vor Gott leisten, um geliebt, akzeptiert, anerkannt und dadurch Gewinner zu werden, sondern Gott nimmt mich und Sie so an wie Sie sind. Dadurch werden wir zu Gewinnern ! Zu Gewinnern der Liebe Gottes ! Dabei bewertet Gott nicht nach dem, was ich bringe, was ich kann, was ich leiste. Er sieht mich so, wie ich bin, auch meine Stärken und vor allem meine Schwächen, und das genügt ihm.

Das macht mich gelassen und hilft mir mitunter auf dem Weg, meine Mitmenschen mit anderen Augen zu sehen, als Ebenbilder Gottes so wie ich auch eines bin. Und deswegen kann die Beurteilung anderer doch nicht nur von Leistung abhängen, sondern von dem Kriterium der Liebe, die Gott leistungsstark verschenkt!

Ihr Pfarrer Christoph Knoll aus Meiningen

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Alles ist erlaubt - aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt - aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen.
(1.Kor 10,23-24)
Jahreslosung 2012
Jesus Christus spricht: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig."
(2. Korinther 12,9)
Gedanken zur Jahreslosung
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