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Augenblick mal...
Gedanken, Meditationen, Predigten

28.03.2012

DAS HERZ EINES BOXERS - GOTTESDIENST IM THEATER

Das Meininger Staatstheater wird Gastgeber für einen Gottesdienst sein. Lange Zeit klaffte ein Graben zwischen dem Kirchen- und Theatervolk . Manch Pope schimpfte gegen Morallosigkeit auf der einen Seite und manch Schauspieler lachte über Doppelmoral und manch’ Antiquiertheit auf der anderen. Zum Glück gibt es Brücken, und die transportieren oft auch Nähe und Verwandtschaft. Geistliche und Schauspieler gestalten gemeinsam einen Gottesdienst, einen THEATERGOTTESDIENST – Sonntag - 06. Mai 2012 - GROSSES HAUS - 11 Uhr -, einen Theatergottesdienst zur Schauspielproduktion „Das Herz eines Boxers.“

Das Stück erzählt davon, dass Menschen einander brauchen, um die verschiedenen Kämpfe des Lebens zu bestehen und sich gegenseitig aufzuhelfen, wenn jemand zu Boden gegangen ist. Auch die Bibel hält zahlreiche Texte bereit, die zum Nachdenken über das Leben und das Ringen um Gott und Wahrheit anregen. Das fügt sich gut ein zwischen Passionszeit und Osterzeit mit seinem Nachdenken über Sterben- Tod- Auferstehung- Kämpfen- Ringen- Leben… .

Der 16jährige Jojo hat keine Lehrstelle und keine Freunde, dafür aber jede Menge Ärger am Hals. Wegen eines geklauten Mopeds muss er Sozialstunden ableisten, und das auch noch im Altersheim. Dort trifft er auf Leo, einen knurrigen Alten, der sich in sich zurückgezogen hat. Zwischen dem Jungen, der auf dem besten Weg ist, ein „Loser“ zu werden, und dem Alten, der dabei ist, zu resignieren, entspinnt sich über die Generationen hinweg eine ungewöhnliche Freundschaft, als Jojo herausfindet, dass Leo früher Boxer war. Und bald stellt sich heraus, dass die beiden einander brauchen, um ihren Träumen und Hoffnungen ein Stück näher zu kommen.

Das „Herz eines Boxers“ meint die Fähigkeit, wieder aufzustehen, nachdem man zu Boden gegangen ist. Boxen wird zur Metapher des
Lebens. Wer das größere Herz hat, gewinnt.

Von Kämpfen und zähem Ringen mit Gott, dem Glauben und dem Leben berichtet auch die Bibel, die uns die Hoffnung gibt, dass Vertrauen die Kraft ist, die Menschen wieder aufrichten kann und wir auch in schwierigen Situationen von Gott nicht alleine gelassen werden.

Ihr Pfarrer Christoph Knoll

 

Die älteren Veröffentlichungen finden Sie in unserem Archiv.

 

Monatsspruch
Mai 2012

Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird.
(1.Tim 4,4)
Jahreslosung 2012
Jesus Christus spricht: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig."
(2. Korinther 12,9)
Gedanken zur Jahreslosung
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